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Ich kann mich den 1-Sterne Bewertungen hier nur anschließen. Ich habe einige Sitzungen bei Herrn Stadlmeier und Frau Musil gemacht. Es hat definitiv seinen Grund warum nahezu alle negativen Bewertungen Herrn Stadlmeier namentlich erwähnen. Es ist aus meiner Warte sehr traurig, dass Menschen wie er als Mediator arbeiten dürfen, da man diesem Berufsstand Vertrauen entgegen bringen muss und er sich mehrfach absolut unproffessionell verhalten hat.
Herr Stadlmeier hat mehrmals erwähnt, dass meine Sorgen, Ängste und Wünsche hier keinen Platz finden werden, da meine Gegenpartei gestärkt werden solle und das notwendig wäre um ein "Gleichgewicht zu schaffen". Er meinte noch, dass diese Herangehensweise "eher untypisch" wäre, die beiden aber gute Erfahrungen damit gemacht hätten. Anhand der 1-Sterne Bewertungen kann man jedoch erkennen, dass es ausschließlich von Seiten der Mediator*innen gute Erfahrungen gewesen sein können. In Realität hat das bedeutet, dass die beiden meiner Gegenpartei rechtliche Hinweise gegeben haben und mir nicht, dass bei Vorschlägen meinerseits teils Horrorgeschichten von möglichen Konsequenzen erzählt wurden um im Anschluss darauf hinzuweisen, dass ich das natürlich niemals tun würde....
Beispiel: Ich wollte gerne in Karenz gehen (als Mann), die wir auch bereits angemeldet haben. Darauf hin hat Herr Stadlmeier erzählt, dass ich das Kind "behalten" könne wenn sie das tut und damit nicht mehr zu ihr zurück kommt. Im Anschluss hat er 2 Geschichten erzählt, in denen es so gekommen ist. Wie Sie sich sicher vorstellen können, konnte ich nach dieser Sitzung nicht mehr in Karenz gehen.
Beispiel 2: Frau Musil hat meiner Gegenpartei gesagt, dass es einfacher ist umgehend zurück in ihre Heimat zu ziehen, weil es sobald unsere Kinder im Kindergarten wären schwieriger für sie würde. Ich hätte, so Frau Musil, leichtere Handhabe zu argumentieren, dass die Kinder dann in Wien situiert sind und meine Gegenpartei demnach nicht mehr wegziehen kann. Wie ich jedoch nun vom örtlichen Bezirksgericht erfahren habe, hat das Alter der Kinder keinen Einfluss auf die Gerichtsentscheidung. Einzig der offizielle Wohnort ist ausschlaggebend und der ist (weil gesetzlich so geregelt) absolut immer bei der Kindesmutter. Ergo war diese Rechtsauskunft schliechtweg falsch. Daher unterstelle ich den beiden persönliche Motive um die Entscheidung meiner Gegenpartei zu beeinflussen.
Ich kann mich ebenfalls T.s Bewertung anschließen, dass die Rollen/Geschlechterbilder hier ÖVP/Katholisch vermittelt werden.
Meine Conclusio: Es war ein enormer Fehler meinerseits Herrn Stadlmeier und Frau Musil zu vertrauen und ich bereue ihn zutiefst. Ich kann nur hoffen, dass diese Rezension, den Lesenden zumindest aufmerksam und sensibel auf die "eher untypischen" Arbeitsweisen der beiden macht! Mein Ratschlag: Sollten Sie den beiden zugeteilt werden: Laufen Sie!